Freundeskreis Römerkanal e.V.

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Aktuelles

Aktuelle Informationen des Freundeskreis Römerkanal e.V.

Aufgrund der fallenden Inzidenzwerte im Rhein-Sieg-Kreis sowie der neuen Corona-Schutzverordnung NRW sind die drei Einrichtungen des Himmeroder Hofes wieder geöffnet und freuen sich auf Gäste. Die geltenden Hygienemaßnahmen wie auch die vorgeschriebene einfache Rückverfolgbarkeit werden selbstverständlich gewährleistet.

Kontakt:

Glasmuseum 
Tel.: 02226917-501
E-Mail: glasmuseum@stadt-rheinbach.de

 

Naturparkzentrum Himmeroder Hof und Römerkanal-Infozentrum

Tel.: 02226 2343

E-Mail: naturparkzentrum@naturpark-rheinland.de

 

Fernreisen sind derzeit nicht immer möglich, warum also nicht die Schätze vor der Haustür und die Schönheit der Heimat neu entdecken? Manch einer wird feststellen, dass die unmittelbare Nachbarschaft jedem Vergleich standhält. Wir freuen uns jedenfalls auf Ihren Besuch!

Aus aktuellem Anlass informiert der Freundeskreis Römerkanal e.V. bezüglich Corona.


Erster Spatenstich für das Römerkanal-Informationszentrum in Rheinbach

Am 13.08.2018 um 11:00 war es so weit. Der lang angestrebte Spatenstich für das Römerkanal-Informationszentrum in Rheinbach wurde von allen Beteiligten durchgeführt.

 

Lesen Sie hierzu den Bericht unseres 2. Vorsitzenden Rolf Greiff. >>>


Eine Petition des Freundeskreis Römerkanal e.V. (15. September 2016)

 

„Ist das Kultur – oder kann das weg??!!“

 

50 m Römerkanal in Hürth-Hermülheim freigelegt

Foto: Ralf Haberl

Seit fast 2000 Jahren liegt zwischen Nettersheim und Köln Deutschlands bedeutendster antiker Technikbau in der Erde verborgen: Die römische Eifelwasserleitung nach Köln. Bei Hürth-Hermülheim wird sich bald – so sieht es jedenfalls die Planung von »Strassen-NRW« vor – die Trasse des Römerkanals mit der Trasse der neuen B 265 kreuzen. In Vorbereitung der Ortsumgehung Hürth-Hermülheim wird die geplante Trasse der B 265  an dieser brisanten Stelle archäologisch untersucht, um beim nachfolgenden Ausbau der Bundesstraße Probleme zu vermeiden. Seit der Fertigstellung des »Atlas der römischen Wasserleitungen nach Köln« im Jahre 1986 ist es möglich, mit ziemlicher Treffsicherheit den unterirdischen Verlauf des Römerkanals vorherzusagen. Mit dieser Vorgabe konnte auch in Hermülheim das antike Bauwerk von der mit der archäologischen Prospektion betrauten Fachfirma ARCHAEOnet metergenau getroffen werden. Dabei kam auf rund 50 m Länge der gut erhaltene Römerkanal ans Tageslicht. Im Befund ist zwar auf eine größere Strecke das Gewölbe des Kanals nicht mehr vorhanden, aber ansonsten bietet sich ein bestens erhaltener Römerkanal für die Forschung an.

 

Für alle mit dieser Baumaßnahme Beschäftigten stellt sich nun die Frage: Was macht man denn nun mit diesem von Zerstörung bedrohten antiken Technikbauwerk von internationalem Rang? Hat ein solches antikes Bauwerk Vorrang vor einem geplanten Technikbau der Neuzeit? Oder sind hier öffentliche Belange – wie ein besserer Verkehrsfluss auf einer Bundesstraße – höher zu bewerten?

Gefragt ist nun in erster Linie die Meinung des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland als Fachbehörde, „unter anderem zuständig für die fachliche und rechtliche Beratung und Bewertung bei Baumaßnahmen“.

Die Meinung des Freundeskreis Römerkanal e.V. ist klar: Ein schonender Umgang mit diesem Kulturgut muss selbstverständlich sein – das sind wir den antiken Ingenieuren und nachfolgenden Generationen gleichermaßen schuldig! Wenn möglich, muss die Bauplanung für die neue Umgehungsstraße geändert werden! Falls das nicht möglich sein sollte, muss das freigelegte Bauwerk in Teilstücken komplett geborgen, konserviert und transloziert werden. Komplett heißt in diesem Fall, dass man nicht ein oder zwei Paradestückchen aus dem Bodendenkmal herausnimmt, sondern dass tatsächlich das gesamte Bauwerk in Teilstücken transloziert erhalten bleibt. Die beiden Kopfenden des freigelegten Abschnitts mit ihren gut erhaltenen Gewölbedecken sind unter der Maßgabe denkmalpflegerischer Gesichtspunkte am Ort zu erhalten und sichtbar zu machen.

Der Freundeskreis Römerkanal e.V. bittet alle Verantwortlichen, dieses großartige Kulturgut mit der gebührlichen Achtung und Aufmerksamkeit zu behandeln. Der Freundeskreis Römerkanal e.V. bietet auch seine beratende Hilfe beim Umgang mit diesem Problemstück an.

(Prof. Dr. Klaus Grewe)

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Kulturzentrum öffnet wieder!